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Meine Welt in Wort und Bild 3

Meine Welt in Wort und Bild 3

Meine Welt in Wort und Bild 3

Meine Welt in Wort und Bild 3

Barbara Winkler ·

"Diese massive dreigeschossige Stadtvilla ist in den 1930er Jahren von einem Schüler des renommierten Architekten Welzenbacher erbaut worden und verfügt daher über eine entsprechende hochwertige Architektur. Darauf nahm das Team Nikolussi respektvoll Rücksicht: Das Gebäude wurde im Sinne einer sanften Sanierung innen gedämmt.

Zur Steigerung der Wohnqualität wurden im Inneren des Gebäudes einige Wände großzügig ausgebrochen und die Fassade behutsam geöffnet. Das Hochparterre erhielt eine 35 m² große neue Terrasse. So entstand ein direkter Bezug zum Garten. Dämmung und Wärmeschutzfenster brachten eine Heizenergie-Einsparung von 60 Prozent.

Mein Zimmer ist im 2. Stock unseres Hauses und hat die Form eines L. Wenn man ins Zimmer kommt, ist rechts in einer früheren Nische ein eigens für mein Zimmer angefertigter und eingebauter Kleiderschrank in Weiß. Generell ist mein Zimmer bis auf die blaue Wand an meinem Bett sehr schlicht in Weiß gehalten, was sich zum Beispiel auch auf das weiße Regal zwischen Arbeits- und Schlafbereich bezieht. Direkt meinem Schreibtisch gegenüber ist meine schwarz überzogene Couch, darüber ein Fenster, das etwas zu klein ist, durch das aber trotzdem bis spät am Abend die Sonne durchkommt. Auch durch meine Terrassentür kommt Licht in den Raum. Sowohl das Bücherregal als auch mein Schreibtisch und mein Nachtkästchen sind in feinem Hellbraun gehalten. Die Jalousien sind nach innen in kräftigem Gelb, nach außen jedoch weiß, da auch alle anderen Jalousien im Haus beidseitig weiß sind. Während ich das große Bücherregal natürlich für Bücher, aber auch DVDs benutze, stehen auf meinem Schreibtisch unterschiedliche Schreibutensilien und Schulsachen. Im weißen Regal sind sowohl Mappen für die Schule als auch Boxen mit Erinnerungen und Fotos. An den Wänden hängen 3 Leinwanddrucke, unter anderem von New York und von Audrey Hepburn sowie ein selbst gemaltes Bild. Von meinem Zimmer habe ich den perfekten Ausblick auf die Berge und die Stadt, jedoch ist der Balkon durch die Gitterstäbe sehr durchsichtig, sodass ich es im Sommer eher bevorzuge, auf unserer großen Terrasse, die in den Garten führt, meine Zeit zu verbringen, da ich hier besser geschützt bin und mich nicht so beobachtet fühlen muss."

Unit Architektur · Baukultur im Unterricht · ein Projekt des Vorarlberger Architektur Institut