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Juwelier Praeg

Juwelier Praeg

Architekturbüro Lang und Schwärzler ·

Präsentation


Juwelier Praeg

Nachdem wir in der Schule gemeinsam mit dem Architektenduo Lang und Schwärzler einen Kriterienkatalog zur Beurteilung von Architektur erstellt hatten und uns ein Gebäude, das die beiden geplant haben zugeteilt wurde, machten wir uns auf den Weg um das Juweliergeschäft zu erkunden.

Die städtebauliche Lösung haben wir sehr gut gefunden, denn das Gebäude fügt sich gut in die Nachbarschaft ein und ist verkehrsgünstig gelegen. Die architektonische Lösung haben wir vor allem von innen sehr gelungen gefunden. Denn von außen wirkt das Ganze eher etwas langweilig, bis auf das schmale Schaufenster und den schwarzen Steinstreifen. Wenn man hereinkommt ist das Geschäft sehr großzügig, hell und der Raum erstaunlich hoch, was man von außen nie vermuten würde. Über die funktionelle Lösung haben uns die Angestellten informiert. Sie fühlen sich sehr wohl und finden das Geschäft gut nutzbar. Wir durften alles fotografieren, sogar im oberen Stock. Von dort aus kann der Juwelier während er arbeitet mit einem großen Spiegel das ganze Geschäft sehen. Das fanden wir eine sehr gute Idee.

Mit unseren Fotos und Informationen sind wir dann in das Architekturbüro gegangen und erhielten von den Architekten viele interessante Infos über den Aufbau des Gebäudes. Wir erfuhren, dass der Juwelier auch über dem Geschäft wohnt und die Architekten zeigten uns Pläne vom ganzen Gebäude und ein Modell. Sie erklärten uns die Einteilungen in Wohn- und Arbeitsraum und Geschäftsbereich. Auch über die verwendeten Materialien erfuhren wir einiges, zum Beispiel dass die Fassade mit Schiefer beschlagen ist. Erst im Büro der Architekten bemerkten wir, dass es auch eine farbwechselnde Lampe an der Außenseite des Geschäftes gibt.

Und wir verstanden, warum uns das Gebäude von Innen viel besser gefallen hatte, als von außen: die Architekten hatten nämlich nach einem Brand das Haus nicht von Grund auf neu geplant, sondern die Hülle stehen gelassen und nur das Innere und die Fassade neu geplant. Interessant fanden wir die Information, dass es in Bregenz keinen Bebauungsplan gibt und man deswegen, hätte man das Gebäude komplett abgerissen und neu gebaut, mit großen Schwierigkeiten rechnen musste. Denn dann hätte man von allen Nachbarn Abstandsnachsichten gebraucht. Unter den gegebenen Umständen finden wir, dass die Architekten eine Superarbeit gemacht haben. Die Materialien im Inneren, die rote Wand, das Aquarium, der große Spiegel, die Glasflächen, der Gussasphaltboden und das schmale Schaufenster machen den Juwelier Praeg zu einem besonders Geschäft.

Arvid, Clemens, Fritz, Thomas

Unit Architektur · Baukultur im Unterricht · ein Projekt des Vorarlberger Architektur Institut