Action Egg

Anina Rehm ·

--- ehemalige Apotheke in Egg ---

Wir haben den nun leerstehenden Raum der ehemaligen Apotheke gewählt. Diese liegt im GZ Egg über dem SPAR und dem Frisör Innfeld2. Unsere erste Überlegung war den lehrstehenden Raum als Café zu nützen. Weiters kamen zwei von uns auf die Idee ein kleines Kino einzurichten. Durch diese beiden Ideen kamen wir zu einer Kombination von Café und Kino. An Ort und Stelle kam uns noch die Idee, den Raum für Joga-, Tanz-, oder Meditationskurse zu nutzen. Als wir eine Passantin fragten ob sie kurz Zeit hätte sagte sie, dass sie nicht könne weil sie heute Hochzeit habe. Dadurch kamen wir auf die Idee ein Geschäft für Hochzeitsmode einzurichten. Weitere Passanten hatten folgende Vorschläge: Blumenladen, Büro, Dienstleistung, Mini-Café, Jugendbücherei, Lese-Café,…

Johanna, Anna, Jasmin S., Katrin

--- Ehemaliger Daily in Egg ---

Wir haben uns den Standort des ehemaligen Daily im Egger Zentrum ausgesucht. Nach unseren Vorstellungen wäre eine Bar in diesem großen Raum ein perfekter Ort um gemütliche Abende mit seinen Freunden zu verbringen. Auch ist hinzuzufügen, dass sich in Egg und Umgebung kein derartiges Lokal befindet und es deshalb sicher großen Ansturm geben würde. Es sollte jedoch keine Diskothek mit zu lauter Musik werden, da in demselben Gebäude auch noch Wohnungen sind.

Aufgrund des schlechten Wetters und der etwas versteckten Lage kamen natürlich nicht so viele Passanten, doch einige hatten trotzdem großes Interesse und gute Ideen. Zum Beispiel wünschte sich eine Frau ein Kinder/Baby Café um sich jeden Vormittag für ein gemeinsames Frühstück zu treffen. Eine andere Passantin könnte sich wiederum besser einen Hofer oder eine Bäckerei in dem Raum vorstellen. Auch ein kreativer Werkraum wie zum Beispiel im Kloster Bezau oder eine Tanzschule wären erwünscht. Ganz anderes dachten manche, dass sich Büros oder Beratungsstellen oder gar Kulturräume in Zukunft hier anbieten würden. Zwei weitere Personen hatten ähnliche Ansichten wie wir, indem sie sich einen kleinen Jugendtreff wünschten oder einen Ort um gemütliche Billard-Abende zu veranstalten.

Victoria, Diana, Hannah W., Jasmin M., Sabrina

--- Wohnhaus –> Richtung Großdorf ---

Da stand es. Dieses Haus. Verlassen. Aber genau nach so einem Haus haben wir gesucht, denn hier konnten wir uns vorstellen, etwas Modernes daraus zu machen. Als wir einen Blick durch die Fenster warfen sahen wir Kindersachen wie Windeln, Puppe, und ein Kinderwagen. Uns interessierte die Vergangenheit dieses Hauses. Wir fragten uns, was geschehen war.

Vielleicht lebte hier eine vierköpfige Familie. Sie waren nicht arm – aber auch nicht reich. Der Vater übte viele Berufe aus. Sie produzierten die meisten Dinge selbst. Käse, Milch, Obst, Gemüse. An einem sommerlichen Tag fuhr die Mutter mit den Kindern zu einer Tante. Wahrscheinlich verunglückten sie auf dem Weg dorthin. Der Vater konnte im Haus nicht mehr alleine leben, weil ihn alles an die glückliche Zeit erinnerte. Er wollte in eine kleinere Wohnung ziehen, packte alle Sachen, ein Tag vor dem Umzug hatte er einen plötzlichen Herzinfarkt und verstarb.

Wir wollen aus diesem großen, schönen Haus etwas Besonderes machen. Unsere Ideen waren, dass wir in der unteren Etage ein Café mit Eisdiele einrichten. Im oberen Stockwerk haben wir vor, ein kleines „Einkaufszentrum“ zu errichten, in dem man Schmuck, Kleidung und vieles mehr kaufen kann. Natürlich müsste man das Haus davor ausräumen und gründlich renovieren. Mit viel Arbeit und Geduld sind wir der Meinung, dass es klappen würde.

Christina, Vanessa, Sila, Laura

Unit Architektur · Baukultur im Unterricht · ein Projekt des Vorarlberger Architektur Institut