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01·46 Kunsthaus Bregenz, Architektur wahrnehmen mit allen Sinnen

Kunsthaus Bregenz, Architektur wahrnehmen mit allen Sinnen

Katja Gögl · 16 · 03 · 16

Mit unseren Sinnen lassen wir uns auf eine ganz neue Wahrnehmung von Architektur ein.

Die wesentlichen Merkmale der Architektur werden kurz und zusammengefasst vermittelt, um dann mit allen Sinnen erlebt zu werden.









Lehrplan


Beitrag zum Maturathema: Kunsthaus Bregenz




Gruppe
25 SchülerInnen
Dauer
2-4 Unterrichtsstunden
Durchführung
nur mit Experten / Expertin möglich

Lernziele

Schärfen der Sinne und entdecken der eigenen Kompetenzen

Theorie Input

Der Architekt des Kunsthauses Bregenz Peter Zumthor schreibt, dass jeder in der Beurteilung und Wahrnehmung von Architektur kompetent ist. Da jeder von uns, von Architektur umgeben ist und in ihr lebt.


Zuerst einmal stellen wir uns die Frage, wie das Gebäude bisher auf mich gewirkt hat, ob es mir gefällt, wie ich mich darin fühle....wie habe ich es bisher wahrgenommen?


Jede Beurteilung ist berechtigt und wird ernst genommen.


Die wesentlichen, architektonischen Schwerpunkte des Hauses, werden mit kurzen theoretischen Inputs vermittelt:

Das Haus im Kontext der Stadt, die Glasfassade mit dem Lichtkonzept des Hauses, die Materialien, die dynamische Statik die uns einen klaren Weg vor und zurück weist, der Architekt und die minimalistische Museumsarchitektur.

Im Anschluss an den kurzen Input des Schwerpunktes gehen die Jugendlichen, wahrnehmend - schweigend oder auch im Austausch - durch das Gebäude. Die Fragen, die ihnen vorher mit auf den Weg gegeben werden, helfen ihnen dabei, sich bewusst auf die sinnliche Wahrnehmung zu konzentrieren.

Welche Materialien sehe ich, wie wirken sie auf mich, welche Gefühle lösen sie in mir aus, wie klingen meine Schritte im Raum. Haben Materialien, Licht- und Ausstellungsstimmungen einen Geruch, einen Klang?

Farben, Formen, Oberflächen, Nachbarschaften, Licht, Gerüche und Klänge helfen uns dabei, die Architektur wahrzunehmen und die gestellten Fragen zu überprüfen und eventuell neu wahr zu nehmen.


In einer anschießenden Reflexionsrunde werden Eindrücke gesammelt, gehört und bleiben erst einmal so stehen, wie sie sind.


Die Wahrnehmung mit allen Sinnen von Architektur, vermittelt uns einen neuen Eindruck von ihr.

Der erste Eindruck des Gebäudes könnte sich verändert haben, oder wir sind nun ganz sicher in unserer ersten Beurteilung und Meinung.


Diese Überprüfungen, Wahrnehmungen sind grundsätzlich an allen Orten in allen Räumen, seien sie real, virtuell, gesellschaftlich ua. möglich…