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01·08 Unit Räume in der Literatur

Literatur auf Raumdimensionen untersuchen

Barbara Winkler · Ursula Ender · 24 · 10 · 12

Räume und deren Einrichtung finden sich auch in der Literatur. Sie prägen die Protagonisten und werden von diesen geprägt. Neben der Kategorie Zeit spielt der Raum eine entscheidende Rolle, indem er den Lauf der Handlung und das Wesen der Figuren bestimmt.
Wenn es sich jedoch nicht um spektakuläre Orte handelt, wird dies oft übersehen. Wie wäre es, den Blick einmal auf diese Dimension zu lenken und den Räumen nachzuspüren, um die Vorgänge besser zu verstehen und die Handelnden vor sich zu sehen?
Die Romane des österreichischen Autors Arno Geiger bergen Familiengeschichten und sind Sinnbilder für Bürgerlichkeit, Erinnerungen an die Jugend oder Symbol für ein Erbe, das erst angetreten werden muss. Stets stellen sie jedoch eine Herausforderung dar, der sich die Protagonisten zu stellen haben.


Die SchülerInnen werden in Kleingruppen aufgeteilt, die sich mit demselben literarischen Werk auseinandersetzen. Sie arbeiten aufgrund gelenkter Fragen Themenbereiche aus, zu denen sie gemeinsam ein Portfolio erstellen. Visualisierungen jeder Form sind ausdrücklich erwünscht. Ob dies über Architekturprogramme, Zeichnungen oder Räume, die in Schachteln nachgestellt werden, erfolgt, bleibt der jeweiligen Gruppe überlassen.









Resultate sind vorhanden

Unterrichtsmaterial


Portfolioarbeit "Es geht uns gut"

Lehrplan


detaillierte Textanalyse und Interpretation epischer Werke, Auseinandersetzung mit Gegenwartsliteratur




Gruppe
bis zu 25 Schüler
Dauer
ca. 6 Unterrichtstunden
Durchführung
Auch ohne Experten / Expertin möglich

Lernziele

Die SchülerInnen lernen, sich intensiv mit der räumlichen Dimension in literarischen Texten auseinanderzusetzen, diese zu beschreiben und zu visualisieren. Dadurch dringen sie tiefer in belletristische Texte ein und beobachten Dimensionen, die sonst eher vernachlässigt werden, das Textgefüge aber entscheidend mitbestimmen.

Theorie Input

Im Vorfeld müssen die Spezifika räumlicher Dimensionen in der Literatur erörtert und anhand von Beispielen erläutert werden. Vor allem die Wechselwirkung Raum-Protagonist sollte thematisiert werden.

Materialeinsatz & Medien

  • Papier, Bleistift, Schachteln
  • diverse Architekturprogramme
  • Sinus-Milieu-Studien



  • Stundenbild



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    Lernziele

    Die SchülerInnen lernen, sich intensiv mit der räumlichen Dimension in literarischen Texten auseinanderzusetzen, diese zu beschreiben und zu visualisieren. Dadurch dringen sie tiefer in belletristische Texte ein und beobachten Dimensionen, die sonst eher vernachlässigt werden, das Textgefüge aber entscheidend mitbestimmen.


    Zeit
    vier bis sechs Unterrichtsstunden

    Medien

    Bücher
    Architekturprogramme
    Sinus-Milieu-Studien

    Inhalte

    Räumliche Gegebenheiten und Dimensionen in der Literatur werden untersucht, die Wirkung auf die Protagonisten beschrieben. Räume und Inneneinrichtung werden nachgebaut, gezeichnet, entworfen und in ihrer Bedeutung für den literarischen Text beschrieben.

    Methoden

    Die SchülerInnen arbeiten in Gruppen an Portfolios, wobei der Großteil der Arbeit als Hausübung erledigt wird.
    Die Lehrperson führt in die Materie ein, gibt während des Arbeitsprozesses Hilfestellungen und fordert auch visuelle Umsetzungen ein.
    Es kann in parallelen Gruppen am selben Werk gearbeitet werden, um Vergleiche und Ergänzungen zu ermöglichen.


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