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01·04 Unit alles verkehrt

Mithilfe von Collagetechnik (zwei- und dreidimensional) Gestaltungsvarianten für das eigene Zimmer spielerisch entdecken

Catharina Fineder · Barbara Winkler · 23 · 10 · 12

Wohnen bedeutet auch Einräumen.

Wir stellen die Dinge so, dass es praktisch ist, wie wir es so schon mal bei Freunden gesehen haben oder weil es normalerweise so gehört: das Nachtkästchen steht neben dem Bett, die Blumen in der Vase auf dem Tisch, der Stuhl steht so, dass man darauf sitzen kann ….
Mithilfe von Collagetechnik erzeugen wir spielerisch Möblierungsvarianten am Papier und überprüfen mit Hilfe von 2d Collagen die räumliche Machbarkeit der Wünsche.
Doch warum nicht einmal alles verkehrt anordnen?
Mit einem lustigen Spiel ordnen wir in einem weiteren Schritt die Dinge „anders“ an. Der Sessel steht auf dem Regal, der Teppich hängt an der Wand und der Blumenstock baumelt verkehrt von der Decke…
Wir beschreiben die ungewohnten Situationen, die entstanden sind. Sehen wir nur Unbrauchbares oder gibt es da auch etwas, was wir so lustig/schön/praktisch finden?









Resultate sind vorhanden

Lehrplan


Mittels Collagetechnik werden in der Architektur Ideen und Atmosphären entwickelt und dargestellt. Der spielerische Umgang mit der Technik ermöglicht schnelles Erzeugen und Prüfen von Varianten sowie das „Entdecken“ von ungewöhnlichen Raumsituationen.




Gruppe
bis zu 30 SchülerInnen
Dauer
gesamt ca. 10 Stunden
Durchführung
Auch ohne Experten / Expertin möglich

Lernziele

  • Erstellen von phantasievollen Collagen zum Darstellen der Wünsche fürs eigene Zimmer (3d Collage am Papier)
  • Erarbeiten von Grundrissvarianten, um Abmessung und Funktionalität zu prüfen (2d Collage am Papier)
  • Entdecken von zufälligen, unorthodoxen Varianten mit Hilfe des Collagenspiels „alles verkehrt“ (Möbel als Collage im Raum)

Theorie Input

  • Handout Raumcollagen
  • Collagebogen farbig
  • Collagebogen sw
  • Spielebogen – was wie wo alles verkehrt (downloads unter files)

Materialeinsatz & Medien

  • für die Papiercollagen:
    Collagebögen, Grundriss des eigenen Zimmers (Bestandplan), Schere, Uhu, Papier, Lineal, Taschenrechner, Fotoapparat, Buntstifte, Rollmeter
  • für das Spiel “alles verkehrt":
    Würfel, Ausdruck Spielvorlage, Schere, Möbel zum Nachstellen der Situation



Stundenbild



1


Lernziele

Vorstellungen und Wünsche sammeln


Zeit
1 Stunde

Medien

Handout Raumcollagen

Inhalte

Erstellen eines Raumprogramms,
Definieren der Raumqualitäten

Methoden

  • Mindmap: Stichworte zum Zimmer notieren und in Beziehung bringen
  • Hausübung: Aufsatz mein Traumzimmer


2


Lernziele

mittels 3d Collagen Varianten entdecken


Zeit
1 Stunde

Medien

Handout Raumcollagen
Collagebögen

Inhalte

spielerisch 3d Collagen auf Papier erstellen

Methoden

Schneide Elemente aus den Collagebögen und Zeitschriften/Fotos aus, klebe diese auf ein Blatt, wie es dir gefallen würde. Was noch fehlt oder einfällt, male einfach dazu.



3


Lernziele

Bestand erheben


Zeit
1 Stunde

Medien

Handout Raumcollagen

Inhalte

Grundriss des eigenen Zimmers maßstäblich darstellen;
Aufmessen der Bestandsmöblierung

Methoden

  • Hausübung: Pläne des eigenen Zimmers kopieren oder Ausmessen des Zimmers und der bestehenden Möblierung mit einem Rollmeter.
  • Zeichnen des Zimmergrundrisses im Maßstab 1:20


4


Lernziele

Varianten für die Möblierung als 2d Collage im Grundriss 1:20 erarbeiten


Zeit
2 Stunden

Medien

Handout Raumcollagen

Collagebögen

Inhalte

Möbel aus Collagebögen ausschneiden und auflegen.
Prüfen der Varianten in Bezug auf ihre Funktionalität.

Methoden

Ausgeschnitte Möbel auf dem eigenen Grundriss auflegen und Varianten ausprobieren. Mit Hilfe des Rollmeters die Situationen auf ihre Praxistauglichkeit prüfen (z.B.: Wieviel Platz braucht man hinter dem Stuhl?..)



5


Lernziele

Spiel erstellen und eine gewohnte Situation auflegen


Zeit
1 Stunde

Medien

Handout Raumcollagen
Spielebogen was wie wo alles verkehrt

Inhalte

Möblierungsvarianten erstellen und die gewählte Variante in der Gruppe begründen

Methoden

  • Ausdrucken der Spielebögen, der Aufdeckkarten und der Möbel für die Collage. Aufdeckkarten und Möbel ausschneiden.
  • Eine sinnvolle Variante auf dem Blatt aufkleben und in der Gruppe erläutern.


6


Lernziele

alles verkehrt Möblierungsspiel – wir verdrehen am Blatt alles


Zeit
1 Stunde

Medien

Handout Raumcollagen
Spielebogen was wie wo alles verkehrt

Inhalte

ungewöhnliche Möblierungszenarios mittels Zufall erzeugen

Methoden

Anhand der Spielanleitung (auf dem Spielebogen) beginnt jedes Team mit Hilfe des Zufalls, die ausgeschnittene Möblierung verkehrt anzuordnen.
Die entstandenen Situationen werden mit Fotos festgehalten oder mit Uhu aufgeklebt.



7


Lernziele

Nachstellen der Situation


Zeit
2 Stunden

Medien

Handout Raumcollagen
Spielebogen was wie wo alles verkehrt

Inhalte

ungewöhnliche räumliche Konstellationen mit Möbeln im Raum ausprobieren,
kreative Befestigungtechniken im Team entdecken

Methoden

Eine Spielergruppe spielt das Spiel (Planungsteam). Diese Gruppe erklärt einer weiteren Gruppe (Bautrupp), wie sie die echten Möbel im Raum anhand des Spielergebnisses platzieren sollte. Eine dritte Gruppe (Nutzer) testet die entstandene Situation auf ihre Tauglichkeit und notiert/diskutiert, welche Situationen unpraktisch sind. Welche ungewohnten Situationen sind sogar brauchbar oder machen Spaß?



8


Lernziele

neue Möblierungsideen dokumentieren


Zeit
1 Stunde

Medien

Handout Raumcollagen

Inhalte

neuartige Möblierungobjekte entwickeln

Methoden

Wir beschreiben, wie die entdeckten eigenartigen Konstellationen im Alltag verwendet werden könnten.
(mittels Geschichten oder Zeichnungen)


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